Mittwoch, 29. Oktober 2014

Apfelkuchen mit Rahmguss - oder: zu Dritt schmeckt alles besser

Wer mir auf Instagram oder Facebook folgt hat es ja schon mitbekommen, seit September sind wir nun zu Dritt und unsere kleine Marie ist mittlerweile knapp 6 Wochen alt. Das Leben als "richtige" Familie ist ziemlich aufregend und gleichzeitig irgendwie schon so vertraut. Das erste Mal Windeln wechseln, das erste Mal baden, das erste Mal Stillen... zuerst ist man so nervös und nun klappt das alles auch im Halbschlaf ;) Und: ich bin endlich wieder ich, ohne "Alien" im Bauch und Tonnen von Wasser in den Beinen. So schön eine Schwangerschaft auch ist, auf die letzten 8 Wochen hätte ich doch verzichten können.

Ich hatte mich darauf eingestellt, dass die erste Zeit zu Hause richtig anstrengend wird und natürlich bin ich oft müde (wer bitte hat sich diesen fiesen 3 h Rhythmus ausgedacht?), aber ich muss sagen, dass unsere gierige Raupe uns den Einstieg ins Elternsein sehr einfach macht. Sie ist ruhig und ausgeglichen, ultra süß, weint wenig, ist verliebt in ihren Papa (den sie nach der Arbeit mit großen Augen anschaut) und meistert zusammen mit mir das Stillen ganz ganz toll. Besser könnte es momentan gar nicht sein!


Mit dem Backen und Kochen habe ich nach ungefähr 1 1/2 Wochen wieder angefangen. Nichts kompliziertes und weil sie (noch) ziemlich viel schläft, hat das zeitlich auch meist gut geklappt. Allerdings hat Marie anscheinend ein Gespür dafür wann wir essen und wacht immer genau dann auf und hat Hunger, wenn ich gerade anfangen möchte zu essen ;) An kalte Mahlzeiten muss ich mich also erstmal gewöhnen.

Heute möchte ich mit Euch ein ganz unkompliziertes Rezept für einen Apfelkuchen mit Rahmguss teilen, der uns richtig gut geschmeckt hat. Dazu gab es selbstverständlich einen groooßen Klecks Sahne ;)

Das Rezept habe ich gefunden in dem Buch "Backen ganz einfach"* (früher "Ich helf Dir backen"), das ich HIER schon einmal vorgestellt habe.


Apfelkuchen mit Rahmguss (für eine 26er Springform)
Mürbeteig
250 g Mehl
80 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
160 g Butter

- alle Zutaten zügig zu einem glatten Teig verkneten
- in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten in den Kühlschrank legen

Belag
750 g geschälter und in Stücke geschnittener Apfel
2 EL Zitronensaft
1 EL Zimtzucker

- alles in einer Schüssel vermischen vermischen
- Backofen auf 180 °C Ober/Unterhitze vorheizen

Rahmguss
300 g saure Sahne
3 Eier
100 g Zucker
1 EL Speisestärke

- Zutaten mit dem Schneebesen glatt rühren
- Mürbeteig 10 cm größer als die Form ausrollen und in die Springform legen
- dabei einen Rand hochziehen
- Apfelstücke auf den Teig geben, Guss darüber gießen und 55-60 Minuten goldgelb backen


Das Schneiden der Äpfel nimmt natürlich etwas Zeit in Anspruch, aber ansonsten ist der Kuchen echt fix gemacht. Wer lieber mehr Guss mag, nimmt mal lieber die 1,5 fache Menge vom Rahmguss und etwas weniger Äpfel. So werde ich es in Zukunft jedenfalls machen.

Mal sehen wie oft ich in Zukunft zum Schreiben von Beiträgen komme. Für diesen hier habe ich immerhin gute zwei Wochen gebraucht :)

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Sonntag, 7. September 2014

Pudding Streusel Kuchen vom Blech + kleines Bauchupdate

Und schon wieder hat mich eine andere Bloggerin zum Nachbacken verleitet :) Alice vom kulinarischen Wunderland hat nämlich einen Pudding Streusel Kuchen verbloggt und war ganz begeistert von dem alten DDR Rezept. Ich wohne ja immernoch im "Osten" (ich mag diese Unterscheidung eigentlich so gar nicht, das ist doch sowas von überholt!) und auch Alice war ursprünglich "Ossi". So hat sie u. a. ein Rezept für "Ossi-Nudeln" veröffentlicht (ein Wurstgulasch mit viiiel Ketchup), das es ganz ähnlich ziemlich oft bei uns gibt und überhaupt solltet Ihr unbedingt mal bei Ihr vorbei schauen!

Ich selbst habe mich mittlerweile vom niedlichen Schweinswal zum ausgewachsenen Blauwal entwickelt. Nein, nicht weil ich zu viel Pudding Streusel Kuchen gegessen habe (na gut, es waren zwei riesige Stücke auf einmal...) sondern weil es bis zum Geburtstermin der kleinen Dame nun nicht mal mehr 2 Wochen sind. Die Ungeduld und Neugier wird immer schlimmer und überhaupt habe ich von der Schwangerschaft ziemlich die Nase voll. Alles drückt und tut weh, meine Füße sind nur noch dicke Klumpen und an vernünftigen Schlaf ist seit Wochen nicht zu denken. Da sie außerdem wohl auch ein kleiner Wonneproppen wird, wäre ich also absolut nicht böse, wenns nun bald mal los geht ;) Aber mal sehen, es kann ja durchaus noch etwas dauern...


Pudding Streusel Kuchen (für ein Backblech)
1/2 TL Salz
340 g Mehl
75 g Zucker
100 ml lauwarme Milch
20 g frische Hefe oder entsprechende Menge Trockenhefe
100 g geschmolzene, lauwarme Butter

- Mehl und Salz in eine Schüssel geben, eine kleine Mulde machen
- in die Mulde Zucker, Milch & Hefe geben, verrühren & ein paar Minuten stehen lassen
- lauwarme Butter dazugeben und alles gleichmäßig verkneten
- an einem warmen Ort (im Sonnenlicht, über eine Heizung, im 50 °C heißen Ofen)
  1 h gehen lassen

800 ml Milch
2x Puddingpulver Vanille
4 EL Zucker

- während der Teig geht aus den Zutaten einen Pudding kochen
- mit Frischhaltefolie abdecken und lauwarm abkühlen lassen

300 g Mehl
250 g Butter
150 g Zucker

- Mehl, Butter und Zucker zügig zu Streuseln verkneten
- Backofen auf 200 °C Ober/Unterhitze vorheizen
- Hefeteig nochmals durchkneten, ausrollen und auf ein Backblech geben
- Pudding durchrühren, gleichmäßig auf den Teig streichen und darauf die Streusel verteilen
- 30 Minuten backen, die Streusel sollten leicht goldgelb werden
  (sehr wichtig, weil zu dunkler Hefeteig schnell staubtrocken wird!)


Ich finde ja, dass fast jedes Gebäck/jeder Kuchen aus Hefeteig am selben Tag am allerbesten schmeckt. Und so war es auch hier: vormittags gebacken war der Pudding Streusel Kuchen am Nachmittag ein knusprig, cremiger Traum, aber am nächsten Tag nur noch so lala. Deshalb würde ich ihn immer ganz frisch backen :) Und wenn ihr dazu dann noch ein bisschen frisch geschlagene Sahne für Eure Gäste habt, werdet Ihr sie seeehr glücklich machen!

Wann es hier auf dem Blog nach der Geburt weiter geht weiß ich noch nicht. Ich habe nichts vorgebloggt, aber ohne backen bin ich einfach nicht glücklich und so wird es hier auch weiterhin mehr oder weniger regelmäßig neue Rezepte geben :) Bis bald!

Sonntag, 17. August 2014

Super schokoladig: Triple Chocolate Muffins

Vor ein paar Wochen hat Miss Blueberrymuffin auf Ihrem Blog ein Rezept von total lecker aussehenden Triple Chocolate Muffins veröffentlicht. Und weil ich die Muffins auf gar keinen Fall vergessen wollte, hatte ich Ihren Blogpost seitdem permanent in meiner Tableiste geöffnet :) Speichere ich ein Rezept nämlich irgendwo als Lesezeichen ab, finde ich es garantiert erst nach Monaten wieder...


Triple Chocolate Muffins (für ca. 12 sehr große Muffins)
335 g Mehl
1 Päckchen Natron (z. B. von Dr. Oetker = 1 TL)
eine Prise Salz
75 g Butter
200 g Zartbitterschokolade
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
175 ml Vollmilch
100 g weiße Schokolade (gehackt)
50 g Vollmilchschokolade (gehackt)

- Mehl, Natron und Salz vermischen
- Butter zusammen mit der Zartbitterschokolade vorsichtig schmelzen, leicht abkühlen lassen
- Zucker, Vanillezucker und das Ei unterrühren und die Milch dazugeben
- nun die Mehlmischung kurz unterheben
- gehackte Schokolade unterrühren
- die Muffins im vorgeheizten Backofen bei 190 °C Ober/Unterhitze 15-18 Minuten backen


Ich gebe zu: ich habe nicht nur zwölf, sondern dreizehn Muffins gebacken und einen noch warm weggenascht :) Man muss ja schließlich vorher kosten was man da so verschenk. Dem Geburtstagskind haben die Muffins jedenfalls auch sehr gut geschmeckt und weil sie so schön schnell gemacht sind, werde ich sie auf jeden Fall noch oft nachbacken. Für ein kleines Picknick, einen Kindergeburtstag oder einfach so, wenn ich mal wieder Lust auf Schokolade habe!

Rezept gefunden bei: Miss Blueberrymuffin (Danke für das tolle Rezept! Originalrezept von Cynthia Barcomi)

Freitag, 15. August 2014

{Tchibo Blogparade}: Heute gibt es Tiramisu Torte zum Kaffeeklatsch

Ich lade unheimlich gerne zu Kaffee und Kuchen ein, viel lieber als z. B. zum Abendessen. Man kann die Torten, Kuchen, Kekse und Co. super vorbereiten, in Ruhe schon vorher den Tisch decken und hat keinen Stress, weil irgendetwas punktgenau fertig sein muss. Bevor die Gäste kommen gönne ich mir außerdem gerne noch ein paar Minuten Ruhe um mich fertig zu machen und einfach noch einmal durchzuatmen. Zum Geburtstag von meinem Mann gab es beispielsweise zwei Torten, ein Blechkuchen und gekaufte Windbeutel und Mini Eclairs (ihr glaubt gar nicht wie schnell diese Windbeutel immer weg sind!). Die Gäste sollen schließlich reichlich Auswahl haben :) Müsste ich da noch mittendrin irgendwie ein Steak braten oder dampfende Kartoffeln abgießen... nein, das ist so gar nicht meins. Kochen tue ich dann doch lieber nur für wenige Personen.


Als mich Tchibo vor ein paar Wochen fragte ob ich nicht ein Rezept zur Blogparade "Kaffeeklatsch" einreichen möchte, habe ich sofort zugesagt. Zum einen weil ich bereits mehrmals (hier und hier) sehr nett mit Tchibo zusammengearbeitet habe und zum anderen weil jede Gelegenheit eine Torte zu backen ein gute Gelegenheit ist :) Ich und ein paar andere Blogger bekamen auch ein paar schöne Produkte zur Verfügung gestellt, u.a. ein Kaffeebuch, zwei hübsche Kaffeetassen und individuell gemahlenen Kaffee. Vielen Dank dafür :)

Und HIER gehts nun zu allen Beiträgen vom Tchibo "Kaffeeklatsch" - und zur Abstimmung!

Ich habe erst in den letzten zwei Jahren angefangen Kaffee zu trinken, vorher war ich eher der "viiiel Milch und Zucker und Sirup mit Kaffee"-Typ :) Seit ich arbeite hat sich das deutlich gewandelt und nun trinke ich auch am Wochenende eine Tasse Kaffee zum Frühstück. Kaffee in Desserts und Torten ging aber schon immer - in Tiramisu könnte ich mich reinlegen! Eine Tiramisu Torte hatte ich bisher noch nicht gebacken und so war schnell klar, was ich für den Tchibo Kaffeeklatsch zubereiten wollte:


Tiramisu Torte (für eine 26er Springform)

Biskuitteig
6 Eier
1 Prise Salz
180 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Mehl
80 g Speisestärke
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
1 TL Backpulver

- Mehl, Speisestärke, Puddingpulver und Backpulver gut mischen
- Eier, Salz, Zucker und Vanillezucker mehrere Minuten lang sehr cremig aufschlagen
- nun die Mehlmischung aufsieben und vorsichtig unterheben oder kurz unterrühren
- Biskuitteig im vorgeheizten Backofen bei 190 °C Ober/Unterhitze ca. 30 Minuten backen
- gut auskühlen lassen
(am besten schon einen Tag vorher backen, dann lässt sich der Teig besser schneiden!)

Tränke
120 ml Milch
1 EL Zucker
1/2 EL Kakaopulver
2 Tassen Espresso oder starken Kaffee (kalt, kleine Espressotassen)
2 EL Amaretto (oder etwas mehr)

- Milch, Zucker und Kakaopulver kurz aufkochen
- kalten Espresso und den Amaretto unterrühren

Creme
250 g Mascarpone
250 g Quark (20 % Fett)
60 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2-3 EL Amaretto (oder etwas mehr)
2 EL Eierlikör (kann auch weggelassen werden)
600 ml Schlagsahne
2 EL Sahnesteif
100 g Schokoraspel Zartbitter
Löffelbiskuit (ca. 30 Stück) und Kako zum Dekorieren

- Mascarpone, Quark, Zucker und Vanillezucker gut verrühren bis sich der Zucker gelöst hat
- Amaretto und Eierlikör unterrühren
- Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen und vorsichtig unter die Mascarponecreme heben
- Schokoraspel dazugeben
- Biskuitboden einmal durchschneiden, so dass Ihr zwei gleichgroße Böden erhaltet
- den ersten Boden mit einem Tortenring umstellen, mit der Hälfte der Tränke beträufeln und die
  Hälfte der Creme aufstreichen (wichtig: etwas Creme für den Rand aufheben!)
- den zweiten Boden auflegen, tränken und mit Creme bestreichen, Kakaopulver aufstreuen
- für mindestens 3 Stunden kalt stellen
- Tortenring lösen, Rand mit restlicher Creme einstreichen, Löffelbiskuits passend zuschneiden
  und vorsichtig an den Rand drücken (das hält auch ohne Band sehr gut)


Ich sage Euch, diese Tiramisu Torte ist sooo lecker! Der Biskuitboden ist auch ohne aufwendiges Trennen der Eier schön fluffig und wird durch die Tränke herrlich saftig und die Creme ist auch einfach nur toll :) Das Rezept ist gar nicht so aufwendig wie es auf den ersten Blick scheint und außerdem kann man die Torte prima schon einen Abend vorher zubereiten!

Rezeptquelle: gefunden bei Chefkoch

Dienstag, 29. Juli 2014

Dies & Das auf Instagram

Heute habe ich mal eine kleine Instagram Zusammenfassung für Euch. Ihr findet mich dort unter dem Namen "sarahstorten" und ich würde mich freuen, wenn der ein oder andere mal vorbeischaut :)

Zum allersten Mal habe ich eine Biskutirolle gefüllt mit Zitronencreme gebacken // Erdbeer Mascarpone Tarte aus der Sweet Dreams (die Creme ist ein Traum!)

Bestellung bei Vertbaudet: die Cardigans & der Pullover waren im Sale (Größe 68), aber auch im Februar/März braucht die Kleine ja etwas zum Anziehen ;) und den Igelschlafsack finde ich super niedlich!
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Die Wickelkommode: den Aufsatz hat mein Mann gebaut und die Kommode ist von Ikea (Hemnes), außerdem seht ihr Mulltücher von Bellybutton und eine Wickelauflage von Alvi

Die Erdbeer-Sahne-Torte war sooo lecker! // verunglückter Johannisbeergugl, der es nicht auf den Blog geschafft hat; er sah fürchterlich aus, war klitsch und schmeckte leider auch nicht besonders gut :(

         
(Pflicht-)Lesestoff: die LECKER Bakery und nebenbei wurden leckerste Erdbeeren genascht // Ich habe mein erstes Vollkornbrot gebacken: Dinkelbrot mit Leinsamen & Sonnenblumenkernen

 
Unser Laufgitter von Sämann Kindermöbel* kam endlich an und passt super ins Wohnzimmer (ich möchte die Kleine tagsüber zum Schlafen nicht immer nach oben bringen müssen). Es ist aus massivem Holz und wir sind mit der Qualität für den Preis sehr zufrieden!
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Die drei wunderhübschen Strampler sind von Next und haben zusammen nur 18 € gekostet. Ich habe in dem Shop natürlich noch so einiges mehr gekauft ;)

Gemüsespieße mit Grillkäse, der aber leider von den Spießen abgefallen ist und auch nicht geschmeckt hat
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sehr strange mutierte Möhre aus dem Garten meiner Mama :)

Außerdem habe ich vor ein paar Tagen die Degustabox zum Testen bekommen und werde mich nun durch die verschiedenen Produkte probieren. Die Cola und die Valensina Limonaden stehen schon mal kalt :)

Mehr Infos zur Degustabox findet Ihr HIER.
 Und mit dem Code 8BI32 könnt Ihr selbst bis zum 31.10.2014 5 € (Normalpreis 14,99 € inkl. Versand) sparen.

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Donnerstag, 24. Juli 2014

Ein kleiner Blogsale - Bücher, Bücher, Bücher!

Ich habe einfach viel zu viele Back- und Kochbücher. Der Platz im Regal wird langsam eng und in manche Bücher schaue ich ehrlich gesagt auch nie rein :( Deshalb biete ich nun hier ein paar zum Verkauf an, vielleicht findet sich ja für das ein oder andere Buch ein neues zu Hause. Alle Bücher sind am Anfang ein paar Mal durchgeblättert worden, andere Makel liste ich direkt beim Buch auf!

Falls Ihr Interesse an einem Buch habt, schreibt mir bitte eine E-Mail an mrscake (@) hotmail.de. Ich antworte so schnell ich kann, wer zuerst zusagt bekommt das Buch. Versandt wird nur nach Vorkasse, innerhalb von einer Woche nach Geldeingang. Bitte beachtet, dass Büchersendungen längere Lieferzeiten haben! Bei Büchersendungen und Päckchen hafte ich nicht für den Verlust auf dem Postweg, wer auf Nummer sicher gehen möchte nimmt bitte Paketversand.

ALLE BÜCHER SIND VERKAUFT!

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Das Kochgesetzbuch (Christian Rach)*: 15 € (neu 30 €), Zustand sehr gut
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Sonntag, 13. Juli 2014

Klassischer Käsekuchen mit Kirschen

Ich gebe ja wirklich mein Bestes nicht zu viel Kuchen und Eis und so nutzlosen Krams in der Schwangerschaft zu essen, aber eine ganze Woche ohne Kuchen halte ich dann doch nicht durch. Und ohne Eis auch nicht... also habe ich gestern ein neues Käsekuchenrezept ausprobiert und außerdem gab es Abends beim Film schauen noch dieses geniale "Mö von Möwenpick" Eis in der Sorte Vanille/Karamell. Mit dem Eis haben mich ja diverse Blogger angefixt und ja, es ist wirklich sehr sehr lecker! Weil ich so vernünftig bin *husthust* habe ich auch erstmal nur die eine Sorte gekauft, vielleicht gibt es dann nächstes Wochenende wieder eine Packung. Jetzt habe ich aber genug gequatscht und schreibe Euch fix das Rezept für den Käsekuchen mit Kirschen auf :)

Das Rezept habe ich in dem Buch "Ich helf Dir Backen"* gefunden (Rezension). Leider scheint dieses schöne Grundbackbuch im Moment nicht lieferbar zu sein :( Es gibt mittlerweile eine Neuauflage, in der wohl auch einige neue Rezepte enthalten sind: "Backen ganz einfach"*. Danke @highdefinition für den Hinweis :)


Käsekuchen mit Kirschen (für eine 26er Springform)
220 g Mehl
1 Prise Salz
1 Ei
150 g kalte Butter in Stücken

- alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, in Frischhaltefolie einwickeln und min. 30 Minuten
   im Kühlschrank ruhen lassen
- Backofen auf 200 °C Ober/Unterhitze vorheizen
- Teig größer als die Backform ausrollen (damit ein Rand hochgezogen werden kann), in die
  Backform legen und Streifen aus Alufolie gegen den Rand legen, damit er nicht "runterrutscht"
- Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen
- 15 Minuten vorbacken und in der Zwischenzeit die Käsemasse anrühren

500 g Magerquark
2 EL Zitronensaft
150 g Zucker
200 g Sahne
4 Eier
1 EL Speisestärke
1 Glas Kirschen, gut abgetropft

- Backofen auf 150 °C Ober/Unterhitze herunter schalten
- alle Zutaten gut verrühren und auf den vorgebackenen Mürbeteig geben
- mit Kirschen belegen
- ca. 80 Minuten backen (falls der Kuchen zu dunkel wird mit Alufolie abdecken)


Ganz ganz wichtig ist, dass Ihr auf jeden Fall mit niedriger Hitze, also 150 °C/max. 160 °C backt. So bläht sich der Käsekuchen nämlich so gut wie gar nicht auf, kann nicht unschön zusammenfallen und bleibt richtig schön hell. Durch die fettarme Sahne ist die Käsemasse recht cremig und da kein Zucker im Mürbeteig ist, ist der Käsekuchen auch nicht besonders süß. Ich könnte mir auch ganz toll Blaubeeren anstatt Kirschen vorstellen :) 

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Sonntag, 6. Juli 2014

Schnelles saftiges Dinkel-Vollkornbrot mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen

Brot selbst zu Backen ist für mich absolutes Neuland. Viele Rezepte sind mir für den Alltag viel zu kompliziert, so dass ich sie sofort wieder weg klicke... Vorteig, Hauptteig, Sauerteig, ewiges Gehen lassen, komische Zutaten die ich hier nicht bekomme... nein, so einen Aufwand möchte ich dann doch nicht betreiben. Vor ein paar Tagen bin ich aber über ein Rezept für ein Brot gestolpert, dass nur wenige einfache Zutaten benötigte und auch ganz unkompliziert in der Herstellung war: ein Dinkel-Vollkornbrot mit Körnern.


Leinsamen und Sonnenblumenkerne hatte ich sowieso im Haus und Dinkelvollkornmehl war auch schnell besorgt. Also habe ich gestern losgelegt und mein allererstes Brot gebacken. Es ist irgendwie ein sehr schönes Gefühl, wenn man genau weiß was in dem Brot an Zutaten steckt :) Sicher, für Brotbackexperten wird das alles viel zu simpel und langweilig sein, aber ich bin mächtig stolz und werde dieses Brot nun definitiv öfter backen!


Dinkel-Vollkornbrot mit Leinsamen und Sonnenblumenkernen
(für eine Kastenform von 25 cm)

500 g Dinkelvollkornmehl
150 g Körner (Leinsamen, Sonnenblumenkernen, gehackte Nüsse, Kürbiskerne...)
500 ml Wasser
1 Würfel Hefe
2 TL Salz
2 EL Essig (Obstessig oder Essigessenz)

- alle Zutaten bis auf eine halbe Hand voll Körner verkneten oder mit dem
  Rührgerät vermischen (Teig ist recht flüssig)
- Kastenform mit Backpapier auslegen, Teig hineingeben und mit den restlichen Körnern bestreuen
- in den kalten (!) Backofen stellen und bei 200 °C Ober/Unterhitze ca. 60-70 Minuten backen


Das Brot ist recht kompakt und nicht besonders luftig, dafür aber sehr schön saftig! Und man darf ja nicht vergessen, dass der Teig vorher nicht gehen muss und die Herstellung auf die allereinfachste Art passiert. Das kann man auf keinen Fall mit einer aufwendigeren Brotherstellung vergleichen. Ich mag kompakte, saftige Vollkornbrote mit vielen Körnern aber sehr gerne und habe Abends gleich die ersten Stullen mit Käse und Wurst gegessen :)

Ein ganz ähnliches bzw. sogar fast das gleiche Rezept findet Ihr übrigens bei Nadine von Dreierlei Liebelei: Dinkelbrot mit Nüssen und Körnern.

Habt Ihr noch andere tolle Brotrezepte die nicht allzu kompliziert sind? Dann her mit den Links :) Gerne auch für Misch- oder Weizenbrot.

Sonntag, 29. Juni 2014

Ein echter Klassiker: Erdbeer-Sahne-Torte mit Mürbeteigboden

Vor zwei Wochen hatte ich mal wieder große Lust darauf eine richtig aufwendige Torte zu backen. Nur für mich und meinen Mann, der fruchtige sahnige Torten am allerliebsten mag. Man darf (und sollte!) sich schließlich auch ab und zu mal so richtig selbst verwöhnen. Ihr glaubt gar nicht wie lecker die Torte war! Ähm, und zählt das so nicht auch als Obstportion? ;)


Das Rezept habe ich aus dem Buch "Backschätze"* heraus gesucht, das ich nun langsam in und auswendig kenne ;) Die Rezension zum Buch findet Ihr HIER

Natürlich könnt Ihr die Torte auch wunderbar mit anderen Beeren herstellen. Himbeer-Sahne-Torte ist super (und lässt sich auch richtig gut mit TK-Himbeeren herstellen) oder wie wäre es mit einer Blaubeer-Sahne-Torte?


Erdbeer-Sahne-Torte (für eine 26er Springform)
Mürbeteig
150 g Mehl
100 g kalte Butter
50 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz

- alle Zutaten zügig zu einem glatten Teig verkneten und min. 30 Min. kühlen
- Backofen auf 180 °C Ober/Unterhitzte vorheizen
- Mürbeteig auf Backpapier auf Sprinformgröße ausrollen, mehrmals einstechen
- ca. 15-20 Minuten leicht goldgelb backen, abkühlen lassen

Biskuitteig
4 Eier
175 g Zucker
100 g Mehl
50 g Speisestärke

- Eier und Zucker mehrere Minuten lang sehr cremig/schaumig (!!!) aufschlagen
- Mehl und Speisestärke mischen, auf die Eimasse aufsieben und vorsichtig unterheben
- Teig in eine weitere Springform geben und in ca. 25 Minuten goldgelb backen, abkühlen lassen
- vorsichtig in zwei gleichgroße Böden schneiden

Füllung
100 g Erdbeermarmelade
7 Blatt Gelatine
350 g geputze Erdbeeren
2 EL frischer Zitronensaft
600 g Sahne (ich habe 400 g Sahne und 200 g Naturjoghurt genommen)
125 g Zucker

- Mürbeteigboden auf eine Tortenplatte legen und mit der Marmeladen dünn bestreichen
- ersten Biskuitboden auflegen, alle mit einem Tortenring umstellen
- Gelatine in kaltem Wasser 5 Minuten lang einweichen, Erdbeeren fein pürieren
- Gelatine ausdrücken und zusammen mit dem Zitronensaft in einem Topf ganz vorsichtig
  erwärmen und auflösen, Erdbeerpüree (und Joghurt) unterrühren und in den Kühlschrank stellen
- Sahne zusammen mit dem Zucker steif schlagen und unter die Erdbeermassen heben sobald
  diese angefangen hat zu gelieren
- Hälfte der Creme auf den Boden geben, zweiten Biskuitboden auflegen, restliche Creme
  darauf geben und glatt streichen, 2-3 Stunden kalt stellen
(theoretisch könnt Ihr nun an diesem Punkt so wie ich aufhören, aber noch besser sieht es natürlich mit einer hübschen Erdbeerschicht aus!)

 Eventuell zum Belegen
2 Päckchen Tortenguss
450 ml halb roter Fruchtsaft, halb Wasser
2 EL Zucker
300 g geputzte Erdbeeren

- Erdbeeren auf der Sahnecreme verteilen
- Tortenguss nach Packungsanleitung herstellen und über die Erdbeeren geben


Am besten stellt Ihr die Torte bis auf den Erdbeerbelag am Vorabend her, dann kann sie etwas durchziehen. Am Vormittag könnt Ihr dann in Ruhe die Erdbeerschicht auflegen. Alles auf einmal am Vormittag zu machen (so wie ich es getan habe) wird doch recht knapp und Backen soll ja nicht in Stress ausarten :) Der Aufwand ist nicht zu unterschätzen, aber dafür habt Ihr dann auch eine wunderhübsche Torte, die einfach genial schmeckt!

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Sonntag, 15. Juni 2014

Fruchtig frische Erdbeer-Mascarpone-Tarte

Nachdem mich die Spargel- und Rhabarbersaison leider nicht so richtig vom Hocker hauen konnte, bin ich nun umso mehr für Erdbeeren und Melone zu haben. Mein Mann und ich futtern uns pro Woche durch ungefähr 6-8 kg Melone (die von Edeka ist in diesem Jahr zum reinlegen!) und seit zwei Wochen werden auch alle paar Tage 1,5 kg Erdbeeren verschlungen. Herrlich!

Der schöne Nebeneffekt: ich kann mit all dem tollen Obst meinen Süßhunger meist ganz gut unter Kontrolle halten. Denn, und das schreibe ich nun einfach mal so mitten in den Text damit es nicht ganz so super präsent ist, ich bin mittlerweile im 7. Monat schwanger. In den ersten drei Monaten habe ich mich einfach nur elend gefühlt, aber mittlerweile ist der Appetit wieder da und ich könnte ständig Kuchen oder Torte essen. Mache ich (meistens) nicht, aber würde ich eben gerne ;)


Das schöne Rezept für diese frische Erdbeer-Mascarpone-Tarte habe ich aus einer älteren Ausgabe der Zeitschrift "Sweet Dreams". Ich liebe es ja vor dem Backen ewig in meinen Backbüchern und Zeitungen zu blättern! Oft kann ich mich dann vor lauter Auswahl zwar nicht entscheiden, aber diesmal habe ich ganz gezielt nach einer Tarte gesucht. Die hübsche Backform lag nämlich bisher unbenutzt im Schrank herum und ich wollte sie endlich einmal ausprobieren.


Erdbeer-Mascarpone-Tarte (für eine 26er Tarte(Spring-)form)
250 g Mehl
100 g Zucker
eine Prise Salz
1 Ei
160 g kalte Butter
Hülsenfrüchte (z.B. getrocknete Erbsen) zum Blindbacken

- alle Zutaten (bis auf die Hülsenfrüchte natürlich!) zu einem Teig verkneten
- in Frischhaltefolie wickeln und ca. 30 Minuten kühlen
- Backofen auf 180 °C Ober/Unterhitze vorheizen, Backform einfetten
- Teig entweder ausrollen oder mit den Händen in die Form drücken
- mit Backpapier belegen und mit den Erbsen beschweren
- ca. 25 Minuten goldgelb backen, Erbsen entfernen und auskühlen lassen

500 g geputze Erdbeeren (oder Blaubeeren oder Himbeeren...)
3 Blatte Gelatine + etwas Wasser
250 g Mascarpone
400 g Naturjoghurt (1,5 % Fett)
60 g Zucker
1 TL abgeriebene Zitronenschale
3 EL Zitronensaft

- Gelatine in etwas kaltem Wasser einweichen
- Mascarpone, Joghurt, Zucker, Zitronenschale verrühren
- Zitronensaft etwas erwärmen, Gelatine ausdrücken und im Saft auflösen
- Gelatinelösung mit 2 EL der Mascarponecreme verrühren, dann zur restlichen Creme geben
- Creme auf den Mürbeteigboden streichen und mit den Erdbeeren belegen
- 1-2 Stunden kühlen bis die Gelatine angezogen hat und dann genießen :)


Die Mascarponecreme ist einfach der Hammer! Deshalb könnte ich mir das Ganze auch super als Schichtdessert vorstellen: ein paar zerbröselte Kekse, diese Creme und Beeren dazu... hmmm, das ergibt ein schön sommerlich-leichtes Dessert :) Der Mürbeteig ist aber auch nicht zu verachten und wunderhübsch sind Tartes ja sowieso anzusehen. Ihr seht, ich bin wirklich begeistert von diesem Rezept!

So und nun begebe ich mich auf die Suche nach dem nächsten Erdbeerkuchen Rezept und werde gleich wieder irgendetwas leckeres backen! Diese Tarte ist nämlich schon vom vorletzten Wochenende :)